Beschichtet man ipawhite S zusätzlich mit iplus HT, wird die Transmission durch „Entspiegelung“ der Glasoberflächen weiter erhöht. Die so erreichte Steigerung der Energietransmission um 5 Prozent gegenüber einem unbeschichteten Glas führt automatisch zu einer höheren Ausbeute der „Solarernte“.
Ein weiterer Vorteil von iplus HT liegt in der geringen Winkelabhängigkeit der Beschichtung. Dadurch wird die Transmission besonders in den Morgen- und Abendstunden sowie in den strahlungsarmen Wintermonaten deutlich gesteigert.
Photovoltaik
In der Photovoltaik wird der Markt von der kristallinen Technologie
dominiert. In den Modulen werden Solarzellen zu Strings verschaltet,
zwischen zwei Folien laminiert und mit einer Glasabdeckung versehen. Das
Glas übernimmt hier ebenfalls die Schutzfunktion vor Feuchtigkeit und
anderen Umwelteinflüssen sowie die Übernahme von Stabilität für die sehr
zerbrechlichen Zellen. Neueste Entwicklungen von Glas-Glas-Modulen zeigen, dass Glas
aufgrund seiner Stabilitäts- und Dichtigkeitseigenschaften mehr und mehr
die heute noch übliche rückseitige Tedlarfolie verdrängt.
Bei Glas-Glas-Modulen werden die Glasdicken auf 3 mm verringert. In der
Dünnschichttechnologie werden Solarmodule in verschiedenen
Beschichtungsprozessen hergestellt. Glas spielt hier eine doppelt
wichtige Rolle. Die Module bestehen nämlich aus zwei Glasscheiben. Das
Modul fungiert als Verbundglas. Das Abdeckglas eines Moduls ist ein
maßgeblicher Faktor für den Modulwirkungsgrad. Daher muss das Glas die höchstmögliche Transmission haben. Gegenüber der Solarthermie spielt hier aber je nach Technologie lediglich der Wellenlängenbereich zwischen 300 nm und 1200nm (TePV) eine Rolle.



